Die heißesten Foodtrends 2018

Kennen Sie Ube-Wurzeln? Warum schwören Veganer auf Hefeflocken? Und warum wird die Levante-Küche immer beliebter? Wir zeigen, was im nächsten Jahr foodtechnisch angesagt sein wird. Mit den wichtigsten Infos und einem exotischen Rezept

 

 

Trend 1: Ube-Wurzeln

 

Fotolia.de / © topntp
Ubewurzel Fotolia.de / © topntp

Das neue Trendfood fällt sofort auf: Tief lila gefärbt ist die mit der Yamswurzel verwandte Ube-Wurzel, sie stammt von den Philippinen. Dort wird sie meist zu Püree verarbeitet und als Beilage serviert. Wegen ihrer auffälligen Färbung wurden Foodblogger auf die exotische Wurzel aufmerksam und entwickelten kreative Rezepte. Aber das Gemüse kann nicht nur durch seine äußere Erscheinung punkten, auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Ube-Wurzeln enthalten viel Vitamin A, C und E und ähnlich viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Heidelbeeren. Wegen ihres leicht süßlichen Geschmacks werden Ube-Wurzeln gerne in Desserts, Kuchen oder als süßer Brotaufstrich verwendet. Erhältlich ist das Trend-Gemüse online oder im Asia-Laden.

 

Rezept

 

Halaya (Süßer philippinischer Brotaufstrich)

 

Zutaten: 2 geschälte Ube-Wurzeln, 250 ml Kondensmilch, 125 ml Kokosmilch, 1 TL Kokosöl, 125g Zucker

Zubereitung: Die geschälten Ube-Wurzeln in kochendes Wasser geben und kochen, bis sie weich sind. Abgießen und in eine Schüssel geben, die übrigen Zutaten dazugeben und alles pürieren. Nun das Kokosöl dazu geben und die Masse in heiß ausgewaschene Einmachgläser füllen.

 

 

Trend 2: Hefeflocken

Fotolia.de / © ExQuisine
Hefeflocken / Fotolia.de / © ExQuisine

 

Veganer kennen Hefeflocken als hervorragendes Würzmittel und verwenden sie sogar als Parmesan-Ersatz. Jetzt erobern die leckeren Flocken die Küchen auf der ganzen Welt. Kein Wunder, denn sie sind gesund und sehr vielseitig einsetzbar. Hefeflocken bestehen aus getrockneter, inaktiver Hefe und sind wahre Eiweißbomben – 100 Gramm enthalten 48 Gramm Eiweiß. Dazu stecken noch jede Menge B-Vitamine drin, die wichtig für Gehirn und Nerven sind. Sie verfeinern auch Salate, vegane Brotaufstriche und Suppen. Hefeflocken gibt´s natürlich auch bei uns.

 

Trend 3: Die Levante-Küche

 

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Levante Speisen / Fotolia.de / © Yulia Furman

Als Levante gilt der ost-mediterrane Kulturraum mit den Ländern Jordanien, Israel, Syrien und dem Libanon. Dort wird traditionell sehr viel Gemüse gegessen – auch der israelisch-britische Starkoch Yotam Ottolenghi lässt sich von der Levante-Küche inspirieren. Er kocht rein vegetarisch und hat mit seinen Bestsellern (z.B. Vegetarische Köstlichkeiten, erschienen im DK-Verlag) das Gemüse zum Mittelpunkt und neuen Star auf dem Teller gemacht. Da sich immer mehr Menschen vegetarisch oder sogar vegan ernähren wollen, passt diese Küche perfekt in den aktuellen Zeitgeist. Auch Food-Expertin Hanni Rützler sieht die Levante-Küche auf dem Vormarsch, wie sie im Food-Report 2018 betont. Am besten, Sie lassen sich selbst einmal in die Welt der exotischen Gewürze wie Sumach, Kardamom oder Kumin entführen – Inspiration finden Sie zum Beispiel in Ottolenghis Kochbüchern, viele der verwendeten Gewürze in Bio-Qualität auch bei uns.