SLS – Sodium Laureth Sulfate – gefährliche Waschsubstanz

„Bitte Hände waschen“ eine Aufforderung der wir gerne folgen. Die tägliche Reinigung beginnt beim Duschen oder Baden, begleitet uns im Alltag beim Händewaschen und endet Abends erneut mit der Körperpflege. Dabei kommen die meisten Menschen mit sogenannten Sodium Laureth Sulfaten in Kontakt.

Dreht man die gängige Flüssigseife um und wirft einen Blick auf die Inhaltsstoffe steht diese meist ganz weit oben. Ganz sauber ist diese Substanz jedoch nicht: Neben Hautreizungen steht sie sogar im Verdacht, Krebs zu fördern.

 

Was genau sind Sodium Laureth Sulfate?

Sodium Laureth Sulfate ist ein PEG/PEG-Derivat. PEG-Derivate sind billige und künstliche Emulgatoren die Wasser und Fette verbinden. Sie werden zur Reinigung eingesetzt, da sie die Haut durchlässiger machen und so die Wirkstoffe besser eindringen können. Doch aufgepasst: Viele PEG-Derivate enthalten krebserregende Verunreinigungen.

 

Wie wirken Sodium Laureth Sulfate? 

Diese aggressiven Tenside sorgen für eine zu gründliche Reinigung von Haut, Haare und auch Kleidung. Denn nebst Schmutzpartikel und Fett werden auch gesunde Hautpartikel entfernt. Kurz gesagt SLS (Abkürzung für Sodium Laureth Sulfate) sorgen dafür, dass die natürliche Schutzbarriere der Haut abgetragen wird und somit empfindlicher und anfälliger für andere schädliche Substanzen wird.

Doch es kommt noch schlimmer: Das Sodium Laureth Sulfat kann krebsauslösende Nitrosamine enthalten. Während des Umwandlungsprozesses dieser Subastanz entsteht das gefährliche Dioxan – die Hauptsubstanz in dem chemischen Entlaubungsmittel „Agent Orange“.

 

Wie erkennt man Sodium Laureth Sulfate? 

Ganz einfach: Der Name wird auf der Inhaltsstoffliste, die meist sehr klein gedruckt auf der Rückseite der Produkte zu finden ist genannt. Gut merken kann man sich das über die Abkürzung SLS.

 

Übrigens: Der Stoff wird oftmals ganz oben auf der Zutatenliste zu finden sein. Alle Bestandteile werden laut Kosmetikrecht in der EU in einer bestimmten Reihenfolge aufgeführt: und zwar nach Ihrem Gewichtsanteil in abnehmender Reihenfolge. Dass heißt je mehr von einer Substanz enthalten sind, desto weiter oben ist sie aufgeführt.

 

Wo und warum wird es so oft eingesetzt? 

Die Waschsubstanz kostet wenig und kann in sehr großen Mengen produziert werden. Sie schäumt wunderbar, so dass der Konsument das Gefühl hat, sich ordentlich zu reinigen. Sodium Laureth Sulfate sind das mit am häufigsten eingesetzte Tensid in konventionellen Flüssigseifen, Zahncremes, Shampoos und Schaumbädern. Zudem wird es in Reinigungsmitteln in der Industrie verwendet.

 

Welche Alternativen gibt es? 

 

Naturseifen sind die pflanzliche gesunde Alternative zu konventionellen Produkten. Die Seifen sind ohne synthetische Parfümöle und Farbstoffe, Parafine  und aggressive Tenside. Die folgenden Naturkosmetik-Marken bieten eine schöne Auswahl an wohlriechenden und pflegenden Seifen, die reinigen ohne zu schaden.

Alviana, Weleda oder die ganz exotische Himbeerwolke von Greendoor.

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